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Pokalfinale nur knapp verpasst

VSM Städtebau - 1. FC Lok  1:1 (1:1,0:1), 3:4 i.11m-Schießen
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An dieses Spiel wird man sich noch lange erinnern. Ganz im Gegensatz zum letzten Punktspiel gegen den gleichen Gegner präsentierten sich die Städtebauer in einer tollen Spiellaune. Ohne Respekt vor dem Gegner begannen sie sehr selbstbewußt und tauchten schon in der 2. Minute vor dem Gäste-Tor auf. Nach etwas verhaltenem Beginn kam auch die Loksche auf Toren. In der Folge entwickelte sich ein richtig gutes Spiel mit gleichen Spielanteilen. Beide Teams suchten die Offensive. Die Städtebau-Abwehr um den überall an den Brennpunkten auftauchenden Werner Kinast stand insgesamt sehr gut. Insbesondere beide Außenvereteidiger Oli Kill und Toralf Schmidt (machte wohl sein bestes Spiel der letzten Zeit) knieten sich in ihre Aufgabe mit Bravour. Da war  der Führungstreffer der Probstheidaer in der 15, Minute als sehr glücklich anzusehen, als Oli Kill mit einem Rückspiel zu seinem Torhüter die Gefahr bereinigen wollte, der aber sein Tor bereits verlassen hatte und der ball ins Tor trudelte. Der Gastgeber ließ sich aber davon nicht schocken, verswuchte durch Tempospiel  und lange Bälle den Gegner zu überraschen. Bis zur Halbzeit gab es aber kaum nennenswerte Chancen. Qintessenz: Hier geht noch etwas. Zu Beginn der 2. Halbzeit gab es noch eine spielerische Steigerung. Die Gäste wurden zu eine höhere Fehlerquote gezwungen. Einer dieser Fehlabspiele führte in der 48. Minute zum hochverdienten Ausgleich durch Ramon Hülsmann, als ein Ball unverhofft vom Lok- Schlussmann zu ihm kam  und er aus 20 Metern den Ball unter die Latte wuchtete. Danach  verahltenes Spiel. Lok schien etwas verunsichert, die Städtebauer legten aber nicht nach. Die einzige Riesenchance hatte kurz vor Ende der regulären Spielzeit aber der 1. FC Lok, doch ein eigener Spieler stand im Wege. Es ging in die Verlängerung. Gegen Ende haben die Städtebauer nochmals den Druck erhöht und zwei Minuten vor Ultimo hatte der wieder bienenfleißige Daniel Albrecht zwei Riesenmöglichkeiten, als er frei vor dem Tor stand,scheiterte wohl aber an seinen Nerven. Auch das 11m-Schießen war reine Nervensache. Sasch Födisch, Alexander Koeber und Werner Kinast (der ins Tor gewechselt war) verwandelten sicher, Ramon Hülsmann donnerte den Ball an die Latte, während vier Lok-Spieler das Tor trafen. So nahm das Spiel, das eigentlich kein Verlierer verdient hatte,ein glückliches Ende für die Gäste. Die Städtebauer machten eines ihrer besten Spiele. jeder Spieler spielte an seinem Limit und die Mannschaft zeigte, zu welcher Leistung sie fähig sein kann.
Es spielten. Altmann, Kill, Kinast, Bechmann (Jahnel), Schmidt, Födisch, Golm (Naumann), Hülsmann, Kroeber, Schuldt, Albrecht

Last changed: 07.06.2008 at 07:22

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