Spielberichte(Archiv)


Berichte aus der Saison 2004/05

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Gelungener Saisonabschluss

Tresenwald – Städtebau 0:2 (0:2) am 17.06.2005

Am Ende der Saison folgten wir der Einladung von Tresenwald zu einem Testspiel. Überaus vollzählig reisten wir an. Wettermäßig gute Bedingungen und auch ein gut präparierter  Platz ließen  von vorn herein auf ein gutes Spiel hoffen. Wir begannen auch druckvoll  und konnten gleich zu Beginn das 1:0 markieren. Jörg Böhme setzte sich an der Grundlinie durch, seine Flanke vollendete Uwe Schuldt. Im weiteren Verlauf besaßen wir weitere Möglichkeiten. Doch erst nach 20 Minuten gelang uns der zweite Treffer. Uwe Schuldt setzte sich gegen seinen Widersacher durch, ging alleine auf den Torhüter zu, der ihn nur mit einem Foul stoppen konnte. Elfmeter – Jörg Böhme ließ sich die Chance nicht entgehen: 2:0.Danach kam der Gastgeber besser ins Spiel und besaß auch einige wenige Chancen, die aber entweder kläglich vergeben wurde oder von unserem zu jeder Zeit souveränen Torhüter vereitelt wurden. Unsere Abwehr um Micha Späth, den beiden guten Außenverteidigern Rene Mackert, Maik Naumann und Staubsauger Horst Ciasto ließ sich kaum in Verlegenheit bringen.

Im zweiten Abschnitt hatte Tresenwald etwas mehr vom Spiel, doch zählbares sprang nicht heraus. Im Mittelfeld gaben Michael Golm und Sascha Födisch den Ton an, mit Tom Bechmann und Oliver Kill gelangen einige schöne Spielzüge. Chancen auf beiden Seiten führten zu keinem weiteren Tor. Ein zweifelhafter Elfmeter gegen uns wurde kurz vor Schluss vergeben. Insgesamt ein durchaus  verdienter Sieg und ein versöhnlicher Abschluss des Spieljahres 2004/05.
Es spielten: Reinicke, Mackert, Späth (Jahnel), Naumann (T.Schmidt), Ciasto, Kill, Golm, Bechmann, Födisch, Böhme, Schuldt


Ein Spiel für die Statistik

ATV 1845 - VSM Städtebau 3 : 2 (2 : 1)  am 01.06.2005

Die Ausgangssituation war wieder klar: Nach obern ging nichts mehr, dazu war die Rückrunde zu schwach-  nach unten konnte es auch nicht gehen, dazu war die Hinrunde zu stark. Also ein Spiel für die Statistik.

Wir hatten die Chance, eine absolut ausgeglichene Jahresbilanz herzustellen, also genauso viele Spiele zu gewinnen wie zu verlieren. Zu Erinnerung: In der Hinserie 5 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage. In der Rückserie bislang 4 Niederlagen, 1 Unentschieden und 1 Sieg. Musste also diesmal eine Niederlage her…. Schafften wir auch, wir passten einfach unserer Spielweise entsprechend an, versiebten so manche Chancen und ließen den Gegner vor unserem Tor machen.

Aber mal Spaß beiseite, natürlich wollen wir nicht aus statistischen Gründen ein Spiel verlieren. Wir begannen auch verheißungsvoll, konnten in der ersten Halbzeit von Beginn an dominieren, erspielten uns einige schöne Züge, kombinierten ganz gut. Dann folgte auch das 1:0 nach einem Standard durch Oliver Kill als Vollstrecker. Aus etwa 12 Metern ließ er dem Torwart keine Chance. Wir hatten dann auch noch weitere Chancen. Jörg Böhme hatte wohl die größte: freistehend nach einem katastrophalen Fehler der gegnerischen Abwehr. Aber er war wohl der Meinung, dass er das letzte Spiel genug geschossen hatte. So blieb es beim 1:0. Dann gab es eine Spielunterbrechung von 4 bis 5 Minuten. Der Ball war in Nachbargrundstück gefallen –  und die Bergung dauerte und dauerte. Und diese unfreiwillige Pause führte unerklärlich dazu, dass wir unseren bisherigen Spielfaden völlig verloren. Nichts klappte mehr. Plötzlich Fehlabspiele und Inkonsequenz. In der Folge fielen dann auch zwei unnötige Tore zum 2:1 für den Gastgeber. Unsere Abwehr schaute nur zu. So ging es in die Pause. Nach der Pause das gleiche Spiel, unnötige Ballverluste, Fehlabspiele, uneffizientes Laufen. Dazu kamen jetzt auch noch verbale Auseinandersetzungen mit dem Gegner, die zwar gut austeilten, jedoch Echoreaktionen nicht so richtig interpretieren konnten. Auch der Schiedsrichter trug mit seinen Entscheidungen nicht gerade zur Beruhigung des Spieles bei. Das Spiel wurde mit zunehmender Dauer offener und härter. Zehn Minuten vor Schluss dann das 3:1. Und der Gegner hatte sogar noch weitere Chancen, doch unser Torhüter verhinderte durch gutes Stellungsspiel Schlimmeres. Kurz vor Schluss dann das 3:2 durch Foulelfmeter, Jörg Böhme vollendete gnadenlos – er hatte seine Meinung offensichtlich geändert. Die letzten Minuten dann weiter kampfbetont, zählbares sprang jedoch nicht heraus. Am Ende hat dieses Spiel nur statistischen Wert - reicher  sind wir auch an Erfahrungen. Abhaken!

Die gesamte Saison hatte einige statistische Besonderheiten: nur selten in unserer Geschichte hatten wir einen so fulminanten Start, wahrscheinlich nur sehr  selten verloren wir vier Spiele hintereinander mit 0:1; nur selten ging es in der zweiten Halbserie so bergab - meistens steigerten wir uns immer im Frühjahr; noch nie hatten wir am Saisonende eine so schlechte Platzierung - müssen wir nächstes Jahr alles besser machen … schon wegen der Statistik…

Städtebau mit Buschmann; Naumann, M.Späth, Jahnel, T.Schmidt, Mieth, Golm, Kill, Födisch, Böhme, Thiel,

Tore: 0:1 Kill (15.), 1:1 (30.), 2:1 (34.), 3:1(60.), 3:2 Böhme (65.)


Wir treffen wieder

Städtebau-Eintracht Süd 4:4 (2:2) am 27.05.2005

Die Ausgangsposition vor dem Spiel war klar: Es ging eigentlich um nichts mehr! Dennoch wollten wir ein gutes Spiel machen. Die Vorzeichen waren gut: Sonne, Temperaturen relativ warm - und wir waren wieder vollständig. 14 Spieler standen zur Verfügung. Wir konnten es also ohne Zwang ganz locker angehen lassen.

Es wurde das torreichste Spiel der Staffel. Acht Tore fielen, am Ende ein verdientes Unentschieden: 4:4. Doch begann alles erst ganz anders, denn unser Gegner führte Mitte der ersten Halbzeit durch zwei schön heraus gespielte Tore mit 2:0. Irgendwie waren wir dabei nicht konsequent genug. Unser Gegner wirkte manchmal etwas schneller. Der Anschluss zum 1:2 ließ zum Glück aber nicht lange auf sich warten. Jörg Böhme setzte sich links durch, seine scharfe Eingabe verwandelte Uwe Schuldt sicher zum 1:2. Vor der Pause fiel dann auch noch der Ausgleich. Voraus ging ein Fehler der gegnerischen Abwehr, Jörg Böhme bedankte sich für das Geschenk mit dem Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit gelangen uns mehrere schöne Spielzüge. Durch ein herrliches Freistoßtor (Jörg Böhme)  aus 30 Metern führten wir 3:2. Der Gegner erhöhte dann den Druck. Unaufmerksamkeiten führten wieder zu zwei Toren, plötzlich führte Eintracht Süd 4:3. Eintracht besaß noch weitere Chancen – wir aber auch. Kurz vor Schluss gelang uns dann das 4:4 durch einen Strafstoß, vorausgegangen war ein Handspiel im Strafraum. Jörg Böhme ließ dem gegnerischen Torwart keine Chance. Insgesamt ein gerechtes Unentschieden nach einem fairen Spiel, es hätte von den Chancen her auch noch höher ausfallen können: 5:5 oder 6:6.

Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung: Uwe Buschmann glänzte mit guten Paraden, der eingewechselte Tom Bechmann zeigte ein gutes Spiel mit hohem Durchsetzungsvermögen, Sascha Födisch und Michael Golm spielten mit Überblick. Vorn erarbeiteten sich Uwe Schuldt und Oliver Kill weitere Möglichkeiten. Die Abwehr um Micha Späth, Mike Naumann, Steffen Scheide, Reinhold Jahnel und Bernd Mieth ohne gravierende Fehler. Und das besonders Schöne: wir treffen wieder!

Städtebau spielte mit: Buschmann, Naumann, Jahnel, Späth, Scheide (Mieth), Schmidt,T. (Bechmann), Golm (Ciasto), Födisch, Kill, Böhme, Schuldt

Tore: 0:1 (15.), 0:2 (20.), 1:2 Schuldt (25.), 2:2 Böhme (30.), 3:2 Böhme (45.), 3:3 (55.), 3:4(60.), 4:4 Böhme (65. Handstrafstoß)

Wieder kein Torerfolg

TSV Wahren - VSM Städtebau 1 : 0 (0 : 0) am 20.05.2005

Seit vier Pflichtspielen hintereinander sind die Städtebauer nun schon ohne Torerfolg und zum vierten Male verlieren sie 0:1. Dabei waren die Vorzeichen hinsichtlich der personellen Besetzung diesmal weit günstiger als in den letzten Spielen. Gute 20 Minuten zu Beginn brachten jedoch nicht den erhofften Torerfolg. Die Wahrener, mit dem Abstiegsgespenst im Nacken,  hatten ihre Abwehr gut eingestellt, verengten geschickt die Räume. So sehr sich Micki Späth und Uwe Schuldt auch bemühten, eine Lücke zu erfolgreichem Abschluss fanden sie kaum. Die wenigen Möglichkeiten wurden leider überhastet vergeben. Allmählich befreite sich der Gastgeber von dem Dauerdruck und hatte sich  nun selbst zwei klare Möglichkeiten geschaffen, die aber ebenfalls nicht genutzt wurden. Allerdings musste sich unsere Abwehr neu orientieren, da Micha Späth in der 25. Minute verletzt ausschied.  Torhüter Uwe Buschmann bekam jetzt wesentlich mehr zu tun, war aber immer sehr aufmerksam und ließ sich nicht überraschen. Die beiden Außenverteidiger Maik Naumann und Rene Mackert hatten ihre schnellen Gegenspieler gut im Griff. Zu Beginn  der  zweiten Halbzeit waren die Bemühungen beider Mannschaften auf eine Vorentscheidung ausgerichtet.  In der 55. Minute  verletzte sich Micki Späth bei einem Zweikampf  schwer. Das belastete unser Spiel,  so dass  nach vorn kaum noch etwas zusammenlief. Kurz vor Ultimo (in der  fünfminütigen Nachspielzeit), als man schon mit einem torlosem Ausgang rechnete, kamen die Wahrener doch noch zu einem Tor, als eine Flanke von  der rechten Seite von Reinhold Jahnel per Kopf zu kurz abgewehrt wurde und der Ball als Vorlage zu einem freistehenden Stürmer kam. Damit sind die Aufstiegsträume  endgültig geplatzt.

Es spielten: Buschmann, Naumann, Späth, Jahnel, Mackert, Golm, Födisch, Böhme, Kill, Schuldt, Späth jun.; Scheide, Thiel, Mieth, Bechmann


Viel Kampf, wenig Klasse

TSV 76 - VSM Städtebau 1 : 0 (0 : 0) am 09.05.2005

Mit letztem Aufgebot (einschließlich Coach) gingen die Städtebauer (Durchschnittsalter 42 Jahre) in dieses Spiel. Da ging es zunächst darum , den eigenen Kasten rein zu halten, was auch recht gut gelang. In der ersten Halbzeit hatte der Gastgeber kaum eine Torgelegenheit herausspielen können. Das Spiel litt unter den vielen harten Zweikämpfen, wodurch die spielerische Note zu kurz kam. Viel Laufarbeit war notwendig, um im Mittelfeld für Entlastung zu sorgen. Hier arbeiteten Micha Golm, Sascha Födisch und Toralf Schmidt sehr viel  und auch Oliver Kill als Stoßstürmer versuchte sein Heil in vielen Zweikämpfen, hatte es aber mit einsatzstarken, keineswegs zimperlichen Gegenspielern zu tun. Mit nachlassender Kraft erhöhte sich der Druck des Gastgebers in der 2. Halbzeit.  Doch im Abschluss zeigte er große Schwächen. Gutgemeinte Schüsse waren eine sichere Beute unseres Torhüters. Mitte der 2. Halbzeit fiel dann das Tor des Tages, als eine Eingabe von rechts von einem TSV-Spieler im Nachschuss über die Linie gedrückt werden konnte. Die  Städtebauer bemühten sich bis zum Ende mit großem kämpferischen Einsatz um den Ausgleich, blieben aber letztlich erfolglos. Das Fehlen der kompletten Sturmreihe war  nicht zu kompensieren. TSV traf kurz vor Schluss mit einem Freistoß noch die Querlatte.

Es kamen zum Einsatz: Buschmann, Späth, Naumann, Jahnel, Scheide, T.Schmidt, Födisch, Golm, H.Schmidt, Kill, Thiel


Testspiel bestanden

SV 1910 - VSM Städtebau 0 : 1 (0 : 0) am 03.05.2005

Testspiele sollte man nutzen, um einiges auszuprobieren und das Zusammenspiel zu verbessern. Insgesamt gesehen wurde diese Möglichkeit von den Städtebauern gut genutzt. Insbesondere in den ersten 30 Minuten  (das Spiel ging über 2 x 45 Minuten) wurde im Mittelfeld gut kombiniert. Natürlich hat sich das Mitwirken von Frank Busch nach seiner Verletzung positiv auf das Mannschaftsspiel ausgewirkt. Insbesondere seine Spiel verlagernden Pässe machten das Spiel viel druckvoller. Dadurch klappte auch die Raumaufteilung im Mittelfeld mit Sascha Födisch und Micha Golm viel besser. Die zu Beginn umformierte Abwehr ( mit Reinhold Jahnel im Tor (2. Hz. als Stopper) und Toralf Schmidt als letzter Mann) stand kompakt und ließ den Schönefeldern nur wenig Spielraum. Und dann waren Steffen Scheide oder Helge Schmidt immer noch mit einem Bein (oder Kopf) dazwischen, wenn es prenzlig wurde. Sehr spielfreudig zeigte sich Jörg Böhme auf der linken Spielseite, der seinen Spielraum weidlich nutzte und oft bis zur Grundlinie vorstieß. In der 2. Halbzeit fanden sich Frank Busch und Holger Thiel im Zusammenspiel immer besser. So entstand dann auch das goldene Tor, wobei  sich Frank im Strafraum gegen zwei Verteidiger durchsetzen konnte (So etwas hätte man sich im letzten Spiel gewünscht!). Weitere Möglichkeiten boten sich noch, doch wurden sie  - manchmal überhastet - vergeben. Micha Späth kam verspätet von der Autobahn und ging mit einer Blessur noch vom letzten Spiel ins Tor, hatte hier aber keine Probleme. Oliver Kill bewies, dass er auf fast jeder Position (er spielte zunächst in der zentralen Abwehr) seinen Mann steht. Maik Naumann zeigte wieder, dass er auf der rechten Verteidigerposition derzeit kaum zu ersetzen ist.

Zum Einsatz kamen: Jahnel, T.Schmidt,  Naumann, Kill, H.Schmidt, Scheide, Golm, Födisch,  Böhme, Thiel, Busch; Späth


Knappe Niederlage im Spitzenspiel

VSM Städtebau - LSV Stahlfeuer 0 : 1 (0 : 1) am  29.04.2005

Ausgerechnet im Spitzenspiel fehlten uns mit Frank Busch und Micki Späth zwei wertvolle Kräfte, die unser Angriffsspiel entscheidend beleben hätten  können. Das Spiel hielt, was Einsatz und Tempo betraf, den Anforderungen eines Spitzenspieles stand.  Es gab kein langes Abtasten. Von Beginn an versuchten beide Teams, auf kurzem Weg das Mittelfeld zu überbrücken, um bald zu einem Führungstor zu kommen. Unsere Abwehr musste dabei höllig aufpassen, um nicht bei den langen Bällen überspielt zu werden. Doch die Abwehr um den  im Kopfballspiel überragenden Micha Späth stand gut, Reinhold Jahnel räumte im Vorchecking viel ab und die beiden Außenverteidiger Maik Naumann und Toralf Schmidt  hatten ihre Gegenspieler im Griff. Im Mittelfeld rackerten Oli Kill und Micha Golm, Sascha Födisch war immer anspielbar. Vorn mühten sich Tom Bechmann und Jörg Böhme, doch gegen die zweikampfstarke Abwehr des Gegners konnten sie sich nicht entscheidend durchsetzen. Hier fehlte es auch an der erforderlichen Präzision im Zuspiel und im schnellen Aufrücken aus dem Mittelfeld. Da hatten die Gäste wohl Vorteile.  Nur einmal ließ sich unsere Abwehr düpieren. In der 20. Minute überraschte eine weit gezogene Flanke unsere zu weit aufgerückte Abwehr. Ein LSV Stürmer war schneller als unsere Ü50 -Innenverteidigung und erwischte auch unseren sonst sehr sicheren Schlussmann Uwe Buschmann auf dem falschen Bein . Er kam an den Ball zwar noch ran, konnte ihn aber nicht entscheidend ablenken. Dass dieses Tor das einzige des ganzen Spieles blieb, konnte man da schon ahnen. In der zweiten Hälfte der 2. Halbzeit setzten die Städtebauer alles auf eine Karte, holten einige Frei- und Eckstöße heraus. Jörg Böhme zirkelte sie alle aufs Tor, doch bereiteten sie dem Stahlfeuer-Keeper keine Probleme. Richtige Chancen wurden trotz emsigen Bemühens der gesamten Mannschaft nicht rausgespielt, zumal sich Stahlfeuer den eigenen Torraum fast mit allen Spielern abschirmte und nur noch gelegentlich zu Kontern kam. Das durch aus verdiente Remis kam so nicht mehr zustande. Trotzdem der Mannschaft ein Kompliment für ihr engagiertes Spiel bis zur letzten Minute!

Es spielten: Buschmann; Späth; Naumann, Jahnel, T. Schmidt, Golm,  Födisch, Thiel, Kill,  Bechmann, Böhme; Scheide


Holger Thiel stellte frühzeitig  die Weichen auf Sieg

Energetik - VSM Städtebau 1 : 3 (0 : 2) am 18.04.2005

Schon nach 17 Minuten war eine Vorentscheidung gefallen, denn Holger Thiel konnte bis dahin zweimal zuschlagen. In der 10. Minute nahm er einen verunglückten Abschlag des Energetik-Torhüters auf und verwandelte aus ca. 20 m . 7 Minuten später stand er wieder goldrichtig. Die erste Halbzeit war überhaupt die bessere Spielhälfte für die Städtebauer. Die Abwehr, aus der besonders Reinhold Jahnel und Toralf Schmidt noch herausragten, stand sicher. Viele gute Kombinationen, die meist über Sascha Födisch liefen, sorgten für sehr viel Druck  in der Offensive. Holger Thiel hätte sich berühmt schießen können, wenn er nicht nur den Pfosten getroffen hätte. Der lauffreudige Jörg Böhme hatte zunächst kein Glück bei seinen Fernschüssen. Als Flankengeber sorgte er dennoch für viel Gefahr. Der Gastgeber kam in dieser Zeit nur selten vor unser Tor.  Die 2. Halbzeit sah dann gleichmäßig verteilte Rollen. Energetik übte nun mehr Druck aus. Ihre Hoffnung auf Resultatsverbesserung wurde bereits  in der 42. Minute erfüllt, als sie durch Strafstoß zum Anschlusstreffer kamen. Micha Späth wollte eine Eingabe unserem  aufmerksamen Torhüter Uwe Buschmann überlassen, der das jedoch anders sah. Toralf Schmidt konnte den Torschuss nur noch regelwidrig verhindern. Nun war vor allem Kampfkraft gefragt, was natürlich zu Lasten des spielerischen Moments ging. In dieser zeit schlossen vor allem Oliver Kill und Michael Golm durch hohe Laufbereitschaft die Lücken, so dass selten unser Tor ernsthaft bedroht wurde. Die Erlösung kam dann in der 60.Minute, als Jörg Böhme einen 25m-Freistoß ins rechte obere Eck verwandeln konnte.  Zwei Hundertprozentige vergaben dann noch Holger Thiel und Sascha Födisch. Am Ende ein verdienter Sieg in einem fairen Spiel, das unter der guten Leitung von Jens Richter stand.

Zum Einsatz kamen: Buschmann; Späth; Naumann; Jahnel, T.Schmidt; Kill, Golm,  Födisch, Thiel; Schuldt, Böhme; Scheide, Ciasto


Auftakt ging in die Hosen

VSM Städtebau - Aufbau Entwurf 0 : 1 am 15.04.2005

Die Nachtdepesche berichtet:

Die Städtebauer hatten gerade 11 Mann zur Stelle -stopp - Tor des Tages in der 60. Minute  -stopp -Busch   konnte nicht spielen, wahrscheinlich Muskelfaserriss  - stopp - Sieg geht für  Gegner in Ordnung, obwohl auch die Städtebauer Chancen besaßen -stopp- personelle Ausfälle waren nicht zu kompensieren -stopp- Konditionelle Schwächen augenscheinlich -stopp- Späth verbal mit Gegner und Schiedsrichter wieder zu sehr beschäftigt -stopp-  es spielten:

Buschmann, Jahnel, Mackert, Späth, Scheide, T.Schmidt, Födisch, Mieth, Bechmann, Thiel, Böhme -stopp


Pokal-k.o. nach grottenschlechtem Spiel

TSV 1893 Wahren - VSM Städtebau 2 : 0 (1 : 0) am 04.04.2005

Nur knapp 10 Minuten konnten die Städtebauer gefallen, dann zerbrach das Zusammenspiel fast völlig. Vor allem die Aufgabenverteilung im Mittelfeld funktionierte überhaupt nicht. Nur lange Bälle auf die beiden Stürmer war an Einfällen zu wenig, zumal sich der Gastgeber auf diese Spielart schnell einstellte. Schon im Laufe der 1. Halbzeit  hatten die Wahrener in punkto Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft die Nase vorn. Trotzdem hatten Holger Thiel, dem an diesem Tage nicht viel gelang, und Frank Busch, der meist in Doppeldeckung gut aufgehoben war, die Chance zur Führung. Zu allem Überfluss kam der Gastgeber durch einen eklatanten Fehler von Steffen Scheide zur (nicht unverdienten) Halbzeitführung. Zur Pause wurde umgestellt. Tom Bechmann kam herein und Oli Kill ging auf den rechten Verteidigerposten.  Mit drei Stürmern sollte mehr Druck entstehen. Wer auf Besserung gehofft hatte, sah sich sehr enttäuscht.  Im Mittelfeld bemühte sich, so lange die Kraft reichte, allein Sascha Födisch um Konstruktivität. Ansonsten viel planlose lange Bälle und Fehlabspiele. Die Wahrener machten es nicht viel besser, sie hatten aber wohl die größeren Willensqualitäten in die Waagschale zu werfen. In der 60. Minute fiel die Entscheidung nach einer Schlafwageneinlage  der  Abwehr (ansonsten noch bester Mannschaftsteil), als eine Flanke von einem im 5m-Raum   stehenden Wahrener Stürmer seelenruhig aufgenommen und verwandelt werden konnte (wo war Jörg Böhme?).  Die letzten Bemühungen  endeten  in unnützen und meist unterlegenen Zweikämpfen, der Torhüter der Wahrener wurde auch jetzt kaum ernsthaft geprüft.

Es spielten: Jahnel, Späth, Mieth (Ciasto),  T.Schmidt, Scheide (Bechmann), Golm, Födisch, Thiel, Böhme, Busch, Kill


Generalprobe bestanden

VSM Städtebau - VSM Grün Weiß 0 : 1 (0 : 0) am 01.04.2005

Zur Generalprobe hatten sich die Städtebauer einen spielstarken Gegner eingeladen, der uns vor dem  Punktspielstart auf Herz und Nieren prüfen sollte. Und das hat er auch getan. Dabei fanden die Städtebauer zuerst zu ihrem Spiel. Insbesondere Micha Golm und Sascha Födisch setzten die Akzente, Micki Späth  vor allem stieß immer wieder in die Lücken, versuchte des Öfteren im Zusammenspiel mit Jörg Böhme die gegnerische Abwehr auszuhebeln. Doch die stand recht gut und ließ sich kaum überraschen. Reinhold Jahnel Im Tor bekam nicht allzu viel zu tun dank der guten Leistung des diesmal  sehr konzentriert spielenden Micha Späth. Maik Naumann, Toralf Schmidt  und Steffen Scheide, später auch Bernd Mieth  kümmerten sich zudem recht erfolgreich um ihre Gegenspieler und ließen ihnen nur wenig Spielraum.  Einige Flüchtigkeitsfehler, die es künftig noch zu verhindern gilt,  konnten von den Grünweißen nicht genutzt werden. Das einzige Tor fiel zu Beginn der 2. Halbzeit, als sich ein als Flanke gedachter Schuss hinter dem zu weit vor dem Tor postierten Torhüter ins Netz senkte.  Das lauf- und kampfstarke Spiel forderte in der 2. Halbzeit seinen Tribut. Der Kampf blieb bis zum Ende, das gute Zusammenspiel verebbte langsam. Micki Späth vergab 10 Minuten vor Schluss noch eine Großchance, als er allein auf das Tor zulief, aber den Ball am Tor vorbeischob. Ein Unentschieden wäre durchaus verdient gewesen.

Es spielten: Jahnel; Naumann, Späth, T.Schmidt, Scheide (Mieth), Golm, Födisch, Ciasto (Bechmann); Böhme; Schuldt, Späth jun.


Verbessertes Zusammenspiel

Stadtwerke - VSM Städtebau 2 : 6 (2 : 6) am 23.03.2005

Der Aufwärtstrend konnte im zweiten Vorbereitungsspiel nachgewiesen werden. Besonders in der längeren  1. Halbzeit ( dauerte 40 Min., die 2.Hz. wegen Dunkelheit 25 Minuten) sah man eine kombinationsfreudige Städtebau-Elf mit  erfolgreichem Abschluss, wobei sich Holger Thiel mit drei Treffern am erfolgreichsten zeigte. Sascha Födisch konnte bereits in der 5. Minute den Torreigen eröffnen.  Die Abwehr stand im wesentlichen  sicher, sieht man von der allzu offensiven Spielweise von Micha Späth ab, der damit seine Abwehrkollegen des Öfteren verunsicherte. Die beiden Gegentore sind in diese Kategorie einzustufen. Oliver Kill, wieder sehr lauf- und kampfstark, gelang endlich das erste Tor, allerdings traf er in den eigenen Kasten!  Die beiden restlichen Tore besorgten Jörg Böhme und Micki Späth. Die zweite Halbzeit verflachte dann etwas. Vor allem die Angriffsbemühungen wurden nicht mehr so intensiv ausgespielt. Dafür ließ die Hintermannschaft mit dem nun auf der zentralen Position spielenden Toralf Schmidt  keine Blöße zu


Zum Auftakt auf das Großfeld

LSV Südwest - Städtebau 0 : 4 (0 : 2) am 19.03.2005

Nach langer Pause trafen die Städtebauer auf der Sportanlage Windorfer Straße auf LSV Südwest.  Bei empfindlicher Kühle, aber auf gut bespielbarem Platz konnte jeder eingesetzte Spieler in den 90 Minuten seinen spielerischen und konditionellen Leistungsstand zeigen und sich für die nächsten Aufgaben empfehlen. Überraschend gut die Anfangsviertelstunde, in der der Gastgeber wohl auch zu zurückhaltend operierte. Nach den zwei schnellen Toren durch Frank Busch (präsentierte sich in bester Spiellaune) und Jörg Böhme,  bei dem bei seinen späteren Schussversuchen seine   Schuhe auseinander platzten, kam jedoch in unserem Kombinationsspiel erheblich Sand ins Getriebe.  Vor allem fehlte es noch am gegenseitigen Verständnis, so sehr sich Holger Thiel, Sascha Födisch (so lange die kraft reichte) und vor allem Oli Kill, der ein großes Pensum runterspulte, auch bemühten. Das kann nur mit zunehmender Spielpraxis kommen.  Die Abwehr schwamm einige Male , weil Micha Späth mehr vorn zu finden war als auf seiner angedachten Position als Center.  Aber da hatten wir ja noch Reinhold Jahnel, der die Lücken schloss. Die Tore in der zweiten Halbzeit fielen zu Beginn durch Uwe Schuldt und in  der 78. Minute durch Tom Bechmann. Hochkarätige Chancen gab es noch ein halbes Dutzend. Oli Kill konnte seine gute Leistung nicht krönen, als er einen 11m an den Pfosten setzte. Beim nächsten Spiel wird sicher eine Steigerung zu erwarten sein.
 


Zweiten Platz vom Vorjahr wiederholt

Beim 17. LVB-Hallenturnier am 12.03.2005  konnten die Städtebauer wieder das Endspiel des 8er Feldes erreichen . Kontrahent war Vorrundengegner 1. FC Lok , dem man denkbar knapp in der Schlussminute mit 0:1 unterlag. Den möglichen Ausgleich verhinderte der Lok-Torwart zweimal mit großen Paraden  nach Böhme-Granaten. Das Spiel selbst war ausgeglichen und hätte auch umgedreht enden können.  Insgesamt spielte unsere Mannschaft ein gutes Turnier.  Im Auftaktspiel ebenfalls gegen den 1.FC Lok legte man den Grundstock für den weiteren Verlauf, in dem man  taktisch diszipliniert  ein frühzeitiges1:0 verteidigte. Das Tor erzielte Oliver Kill, der   einen sehr guten Tag hatte und seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. Gegen TSV Wahren führte man bald 2:0. Danach ließ die Konzentration  etwas nach und die Wahrener kamen noch zum Ausgleich. Gegen die "Zweite" des Gastgebers musste ein Sieg her, der beim 4:3 sicherer ausfiel als es das Ergebnis ausdrückt  (man führte schon 3:1). Den höchsten Sieg gelang der Mannschaft im Halbfinale gegen Markkleeberg beim 5:0, in dem die Mannschaft wohl spielerisch am meisten überzeugte Micha Späth als Organisator der Abwehrarbeit war hier zweimal am Torregen beteiligt. Insgesamt  konnten die Städtebauer gefallen. Aus  der kompakten Mannschaft ragte wohl Sascha Födisch noch heraus, der  viel Übersicht zeigte und  auch im Abschluss recht erfolgreich war.   Die Torschützen: Kill 4, Födisch 4, Späth 2, Böhme 1

Weiter Platzierung: 3. Stadtwerke, 4. Markkleeberg, 5. Heiterblick II, 6. Heiterblick I, 7. TSV Wahren, 8. BSV Schönau
 


KC Bad Dürrenberg  gewinnt  erneut

Wie im Vorjahr gewann KC Bad Dürrenberg auch das am 19.02.2005 stattgefundene  25. Städtebau-Hallenturnier. Das Team kreierte den besten Hallenfußball  und erhielt verdient den Pokal. Nur einmal unterlag es und zwar gegen die Stadtwerke, deren dichte Abwehr es nicht aushebeln konnte. Auch Eintracht Zedtlitz als Neuling konnte gefallen, musste jedoch gleich im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger eine Niederlage hinnehmen und konnte später auch gegen LVB Heiterblick nicht gewinnen. Das Fischer-Team bestätigte seine zuletzt gezeigten guten Leistungen bei der Stadtmeisterschaft und belegte am Ende den 2. Platz vor den Gästen aus Zedtlitz. Die Stadtwerke gewannen 2 Spiele mit 1:0, was zum 4. Platz reichte. Der Gastgeber VSM Städtebau hatte vor allem im Abwehrverhalten  und im Spielaufbau taktische Probleme. So lag man im Auftaktspiel gegen Heiterblick bereits nach 4 Minuten mit 0:4 zurück. Im Endspurt konnte man noch auf 4:6 verkürzen.. Gegen Energetik gelang auch nur ein 1:1. Der einzige Sieg wurde gegen die Stadtwerke eingefahren, weil   alle Spieler endlich richtiges Zweikampfverhalten zeigten. Fast "standesgemäß" dann die Niederlagen gegen Bad Dürrenberg und Zedtlitz. Als Fünfter ließ man nur Energetik hinter sich, die durchweg knappe Ergebnisse produzierten, aber im Abschluss Defizite hatte.  Die Tore für die Städtebauer erzielten Jörg Böhme (3), Holger Thiel (2), Sascha Födisch, Steffen Scheide und Oliver Kill.

Ergebnisse:
Bad Dürrenberg - Zedtlitz 3:1, - Heiterblick 4:1, -Stadtwerke 0:1, - Energetik 2:0, - Städtebau 4:0.
Zedtlitz - Stadtwerke 4:1, - Städtebau 3:1,             - Heiterblick 0:1, - Energetik 2:1. Heiterblick - Städtebau 6:4,  - Energetik 1:1, -Stadtwerke 7:0.
Stadtwerke - Energetik 1:0, -Städtebau 1:2.
Energetik - Städtebau1:1

Tabelle:
1. KC Bad Dürrenberg 13:3 12;
2. LVB Heiterblick 16:9 10;
3. Eintracht Zedtlitz 10:7 9;
4. Stadtwerke 4:13 6;
5. Städtebau 8:15 4;
6. Energetik 3:7 2


Bessere Platzierung war möglich


Guter fünfter Platz  beim Zedtlitzer Hallenturnier

Im gut besetzten und gut organisierten Zedlitzer Hallenturnier in der Dinter-Halle in Borna am 05.02.2005 hatten die Städtebauer in der Vorrunde mit ihnen bekannten Mannschaften zu tun. Im Auftaktspiel gegen Glückauf 74 waren wir meist tonangebend, hatten auch eine Reihe guter Möglichkeiten, doch ein Tor sollte nicht fallen. Da waren die Straube-Schützlinge viel effektiver, denn sie nutzten die wenigen ihnen gegebenen Möglichkeiten konsequent zu 2 Toren. Besser klappte unser Zusammenspiel im zweiten Spiel gegen SV 1910, wir gingen durch Jörg Böhme 1:0 in Führung; doch gelang es uns nicht, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Den Schönefeldern gelang noch der Ausgleich. Unser bestes Spiel machte unser Team gegen MoGoNo. Da fielen endlich auch Tore durch Bechmann (2) und Böhme. Holger Thiel scheiterte noch zweimal aussichtsreich knapp. Trotzdem am Ende ein sicheres 3:1. Damit war für uns das Turnier praktisch beendet, da die beiden Konkurrenten um Platz 1 und 2 SV 1910 und Glückauf sich vorher friedlich 0:0 trennten. Die Platzierungsspiele um die Plätze 5-8 wurden durch ein 9m-Schießen ersetzt. Man hätte sich lieber noch ein Platzierungsspiel gewünscht , denn für 36 Minuten Gesamtspielzeit ist wohl die Anfahrt zum Veranstaltungsort doch nicht besonders effektiv. Man hätte stattdessen auf die Halbfinales verzichten können, um den zeitlichen Rahmen einzuhalten. Im 9m-Schießen um Platz 6 mussten wir gegen VSV Borna77 ran, bei dem wir mit 3:2 die Glücklicheren waren.  Das Turnier gewann mit SV 1910 sicher eine Mannschaft, der man das vorher nicht zugetraut hatte. Allerdings hatten sie mit dem geliehenen Torhüter vom 1.FC Lok einen exzellenten Mann zwischen den Pfosten. Kurios dabei noch, dass sie nur einmal  nach 12 Minuten siegreich das Parkett verließ. Halbfinale und Endspiel wurden  im 9m-Schießen gewonnen. Was unsere Mannschaft angeht, so hatte sie sich  im Laufe des Turniers gesteigert. Unsere Neulinge Torwart Thomas Heckmann, der einige gute Paraden zeigte, sowie Födisch und Bechmann integrierten sich gut in die Mannschaft. Es gab auch sonst keinen Ausfall und auch  kein "schwaches " Spiel.

Ergebnisse:
Staffel A: MoGoNo - SV 1910 1 : 2, Glückauf - SV 1910 0 : 0, - MoGoNo 0 : 0
Staffel B: Stahlfeuer - 1. FC Lok 1:0, -Zedtlitz 2 : 1, VSV Borna 77 0 : 0, Zedtlitz - VSV Borna 2 : 1, -  1.FC Lok 3:1,   1.FC Lok -  VSV Borna 0 : 0

HF: Glückauf - Zedtlitz 1 : 0, Stahlfeuer - SV 1910 0:2 n.9m-Sch.  Um Pl.3: Zedtlitz-Stahlfeuer 0:2, um Pl.1 Glückauf - SV 1910 1:1, 1:2 i 9mSch.   

 


Arbeitssieg zum Ende der Hinrunde

Städtebau - ATV 1845 2 : 1 (1 : 0) am 08.10.2004

Das letzte Spiel der Hinrunde endete für die Städtebauer mit einem verdienten, aber glanzlosen Arbeitssieg.  Zwar übernahmen wir  von Beginn an das Kommando, doch trübten allzu viele Abspielfehler das Zusammenspiel. Die Abwehr mit dem diesmal auf dem Liberoposten spielenden Reinhold Jahnel stand wie immer recht sicher, doch dem Spielaufbau  mangelte es an Konzentration. Das einfache Erfolgsrezept lässt sich auf einen Nenner bringen: Jörg Böhme  schlägt langgezogene Bälle auf unser beiden gut aufgelegten Sturmspitzen Frank Busch und Uwe Schuldt und die suchen ihre Chancen zu verwerten. So entstand dann auch das 1:0 in der 13. Minute durch Frank Busch.  Die Einwechslung des gesundheitlich angeschlagenen Holger Thiel  nach der Pause brachte mehr Schwung in unser Angriffsspiel.  Er und auch  die anderen Mitspieler scheiterten immer wieder am guten ATV-Torhüter.  Sehr schön herausgespielt dann das 2:0 in der 57. Minute: Toralf Schmidt schlägt auf der linken Seite eine Vorlage auf Jörg Böhme, der  auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchläuft und präzise auf Goldköpfchen Uwe Schuldt flankt. Mit wuchtigem Kopfball bringt er den Ball im gegnerischen Tor unter. Dies war sicherlich die Entscheidung, auch wenn ATV in der Schlussminute durch einen  Handelfmeter (der Ball sprang T.Schmidt an die Hand) das Ergebnis noch korrigierte.

Es spielten: Buschmann; Jahnel, Naumann, Mieth, T.Schmidt, Kill, Golm, Ciasto (Thiel), Böhme, Schuldt, Busch


Niederlage im Spitzenspiel

Eintracht Süd - Städtebau 2:0 (0:0)  am 01.10.2004

Nun hat es auch die Städtebau-Elf erwischt. Im sechsten Spiel erlitten sie die erste Niederlage. Gegen den starken Aufsteiger hatten wir das Manko zu tragen, dass fünf Spieler nicht zur Verfügung standen. Frank Busch und Micha Golm fehlten verletzungsbedingt, Martin Schulte , Micki Späth und Horst Ciasto waren außer Lande. Am Ende zeigte sich, dass der Ausfall nicht ganz kompensiert werden konnte. Dabei sah die erste Halbzeit gar nicht schlecht aus. Der zweikampfstarke Gastgeber konnte da seine Kombinationsmaschine nicht wie gewohnt ins Laufen bringen, da wir im Mittelfeld ( Reinhold Jahnel, Toralf .Schmidt) rechtzeitig störten und die Abwehr sehr kompakt stand. Am gefährlichsten wurde es noch bei Standards, wenn die langen kopfballstarken Stürmer auf ihre Chance lauerten. Unser Rezept, nach vorn mit langen Pässen unsere beiden Stürmer Jörg Böhme und Uwe Schuldt einzusetzen, zeigte durchaus beim Gegner Wirkung. Doch ein Tor  (U.Schuldt hatte wohl die beste Gelegenheit) sollte nicht fallen. Schon zur Halbzeit war klar, dass man am Ende mit einem torlosen Unentschieden leben könnte. Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Connewitzer das Tempo. Plötzlich gab es im zentralen Bereich Abstimmungsprobleme (Späth - Mieth) und  in der 41. Minute konnte der Gastgeber eine solche Situation zum Führungstor nutzen. Fünf Minuten  später führte fast dieselbe Situation zum vorentscheidenden 2:0. Nach vorn kam nun bei uns kaum noch etwas positives zustande. Unsere beiden Stürmer waren bei ihren Gegenspielern in guten Händen, Einzelaktionen von Holger Thiel und Toralf Schmidt verpufften. Am Ende ein verdienter Sieg des Gastgebers dank der besseren 2. Halbzeit.

Es spielten: Buschmann, Naumann, Späth, Mieth, Scheide, Kill, Jahnel,  T.Schmidt, Thiel, Schuldt, Böhme


Erfolgreich durch Initiative und Übersicht

Städtebau – Wahren 1:0 (1:0)  am 24.09.2004

Wir begannen sehr konzentriert und erarbeiteten uns zu Beginn auch mehrere verheißungsvolle Chancen, die wir allerdings nicht nutzen konnten (Frank Busch). Das Mittelfeld um Michael Golm und Martin Schulte konnte unseren Sturm Jörg Böhme und Frank Busch immer wieder in Szene setzen. In etwa der zehnten Minute dann eine erneute Chance durch Frank Busch, der aber nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen war. Den fälligen Elfmeter versenkte Jörg Böhme platziert und sicher zum 1:0 in die Maschen. Auf diesem Ergebnis konnten wir aufbauen. Wir übernahmen im Mittelfeld die Initiative, waren schneller, kombinierten sicher (Holger Thiel – Micha Golm – Martin Schulte) und wirkten frischer als Wahren. Wir erarbeiteten uns weitere Chancen (Frank Busch, Jörg Böhme, Holger Thiel, Michael Golm), aber mehr als ein Pfostenknaller bzw. das Außennetz sprang dabei nicht heraus. So ging es in die Halbzeit. Zu Beginn bis Mitte der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: im Mittelfeld konnten wir dominieren und unsere Stürmer in Szene setzen. Es gab wieder Chancen, die nicht genutzt wurden. Einen Kopfball setzte der eingewechselte Uwe Schuldt knapp neben das Tor. Der leichtfertige Umgang mit den Chancen sollte sich rächen. Denn wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, macht man den Gegner zwangsläufig stark. Und so kam es dann auch wie es kommen musste. Wahren gewann ab Mitte der zweiten Halbzeit die Oberhand und war uns optisch überlegen. Unser Mittelfeld war nun vor allem mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt. Dabei fungierte Reinhold Jahnel und später Steffen Scheide als defensives Mittelfeld vor der Abwehr. Wahren erarbeiten sich Chancen, die aber in der Regel durch ein gutes Stellungsspiel unserer Abwehr (Naumann, Mieth) egalisiert werden konnten – in der heißen Phase organisierte Michael Späth den Abwehrkampf mit guter Übersicht. Bälle, die dennoch gefährlich auf unser Tor kamen, wurden durch unseren auch heute wieder sehr sicheren Keeper Uwe Buschmann gemeistert. In den letzten Minuten hatten die Wahrener dann noch zwei klare Chancen, die sie eigentlich zum Torerfolg nutzen müssten. Aber zu unserem Glück scheiterten sie. So blieb es beim 1:0. Alles in allem ein verdienter Sieg, wenn auch zum Schluss etwas glücklich. Eckpfeiler des Erfolges war die mannschaftliche Geschlossenheit und die Willenstärke bei jedem Einzelnen. Faktoren, auf die sich auch in Zukunft aufbauen lassen.

Städtebau spielte mit: Buschmann, Naumann, Späth, Mieth (Scheide), T.Schmidt, Jahnel, Golm, Schulte, Thiel (Schuldt), Böhme, Busch


Glücklicher, aber verdienter Sieg

VSM Städtebau -  TSV 76 2:0 (1:0) am 17.09.2004
Das Spiel ist schnell beschrieben. Die ersten zehn Minuten konnten wir unser Konzept umsetzen. Aus einer sicheren Deckung suchten wir die Offensive. Mit zunehmender Spielzeit gelang es dem TSV 76 aber, unsere Offensive zu stoppen und uns in die Defensive zu drängen. Dazu kamen unnötige Ballverluste unserseits, Abspiele ereichten nicht immer das Ziel. Der TSV wirkte frischer, war so manchen Schritt schneller. Trotzdem gelangen uns einige schöne Spielzüge und wir erarbeiteten uns auch einige Chancen (Frank Busch, Micki Späth). Eine Chance nutzte Holger Thiel mit dem Kopf nach einer schönen Flanke von Micki Späth zum 1:0 (25.Minute). So ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild: der TSV im Mittelfeld mit leichtem optischen Übergewicht, aber mit geradezu chronischen Schwächen bei der Chancenverwertung. Unsere Abwehr um Michael Späth machte es dem TSV auch nicht leicht. Und sollte es dennoch einmal gefährlich werden, unser Torwart Uwe Buschmann meisterte alles souverän. Über den Kampf haben wir dann unser Spiel wieder gefunden. Die letzten zehn Minuten konnten wir überzeugen. In dieser Phase folgte dann auch das 2:0 durch Holger Thiel (65. Minute) nach Flanke von Jörg Böhme - wieder hat er seinen Kopf dazu benutzt. Insgesamt ein glücklicher, aber aufgrund der klareren Chancen nicht unverdienter Sieg.
Städtebau spielte mit: Buschmann, Späth, T.Schmidt (Scheide), Mieth (Jahnel), Naumann, Schulte, Golm, Böhme, Kill (Thiel), Busch, Späth jun.

Umkämpftes Remis an der Radrennbahn

LSV Stahlfeuer - Städtebau 2 : 2 (2 : 0) am 10.09.2004

Für die Städtebau-Elf war es das erwartet schwere Spiel gegen den Klassenneuling LSV Stahlfeuer. Es galt außerdem den Ausfall von Micha Golm und Familie Späth sowie unseren Stammkeeper zu kompensieren.  Dafür stand Oli Kill wieder zur Verfügung. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein aus den letzten Spielen ging die Mannschaft in das Spiel. Schon zeitig wurde der Gegner attackiert, so dass er kaum zu einem gekonnten Abschluss seiner gefürchteten Angriffe kam. Frank Busch indes - als klassischer Mittelstürmer aufgeboten - war in bester Spiellaune und beschäftigte die ihm zugewiesene Doppeldeckung übermaßen gut. In der 10. Minute tauchte er allein vor dem gegnerischern Tor auf, doch der gute Torwart konnte parieren genauso wie 3 Minuten später, als er um Bruchteile einer Sekunde eher am Ball war. In der 17.Minute war es aber dann soweit. Eine präzise Eingabe von Jörg Böhme konnte er im Strafraum aufnehmen, spielte noch seinen Gegenspieler aus und verwandelte eiskalt. Es dauerte nicht lange und wieder war er zur Stelle und markierte das 2:0. Eine Vorentscheidung ? Nein, denn die Zeit des spielstarken Gastgebers sollte noch kommen. Bis zur Halbzeit stand unsere Abwehr sehr gut. Neben Reinhold Jahnel als letzter Mann muss vor allem Maik Naumann mit seinem großen Einsatz und seiner Zweikampfstärke genannt werden. Das hohe Tempo und die Spielweise forderte natürlich bei den Städtebauern ihren Tribut. Die LSV-Elf kam nun besser ins Spiel, doch zunächst stand unsere Abwehr eisern. Erst als Steffen Scheide verletzungsbedingt ausscheiden musste, taten sich Lücken auf der linken Seite auf. Das Anschlusstor in der 57. Minute entsprang nach einem Einwurf, als nicht schnell genug ihre Positionen eingenommen wurden. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Stahlfeuer, die nun auch kämpferisch stark wurden, durch Kopfball der vielumjubelte Ausgleich. Danach hatten die Städtebauer wohl ihren Hänger überwunden und gaben in den letzten Minuten wieder den Ton an. Frank Busch nahm sich noch einmal  ein Herz und steuerte das Tor an. Er konnte vor der Strafraumgrenze nur zu Fall (nur gelbe Karte?) gebracht werden; der Ball kam jedoch zum völlig freistehenden Holger Thiel, der schon über sein Siegestor jubelte. Leider hatte der sonst gute Schiedsrichter Horst Zäbe diesen Spieler nicht gesehen und hatte zu schnell auf Freistoß entschieden. Jörg Böhme setzte zu allem Verdruss noch den Freistoss an den Pfosten - es blieb ein 2:2. Insgesamt ein gutklassiges Spiel, in dem der Gast die höheren Anteile an Chancen vor allem in der 1. Halbzeit hatte.

Es spielten: Schuldt; Naumann; Jahnel; Mieth; Scheide; Ciasto ( Schulte); Kill; T.Schmidt; Thiel; Busch; Böhme

Frank Busch mit Hattrick in seinem 200. Spiel

VSM Städtebau - Energetik 5 : 1 (4 : 1) am 03.09.2004

Die Städtebauer hatten sich für dieses Spiel viel vorgenommen und versuchten  von Beginn an, den Gegner durch viel Laufarbeit und zeitiges Stören unter Druck zu setzen. Anfangs litt darunter allerdings das konstruktive Aufbauspiel im Mittelfeld. Am gefährlichsten wurden die Städtebauangriffe, wenn Jörg Böhme auf der linken oder Frank Busch auf der rechten Seite durchliefen. So fiel auch in der 15. Minute das 1:0 durch Jörg Böhme (endlich traf er wieder), der eine Eingabe von rechts im Tor unterbringen konnte. Doch bereits in der 18. Minute fiel unerwartet der Ausgleich, als der mit Rückenproblemen ins Spiel gegangene Micha Späth (musste in der 30. Minute ausgewechselt werden) nicht mehr an den Ball kam. Aber nur wenige Minuten war unsere Mannschaft verunsichert. Micha Golm, unterstützt vom ballsicheren Martin Schulte, nahm nun das Zepter in die Hand , Neben seinem tollen Einsatz glänzte er durch präzise Abspiele. Unsere Abwehr stand vor allem durch die Außenverteidiger Maik Naumann und Toralf Schmidt, der sich  zudem in der 1. Halbzeit öfters Erfolg versprechend  in das eigene Angriffsspiel einschaltete, sehr sicher. Dann kam die große Zeit von Frank Busch, der in der 25., 28. und 33. Minute seinem Verteidiger davonlief, und die gut vorbereiteten Zuspiele allesamt verwertete. In der 2. Halbzeit war die Mannschaft darauf bedacht, das Spiel weiterhin zu kontrollieren. Dank der fehlerfreien Partie des nun auf dem Liberoposition agierenden Reinhold Jahnel  und der aufmerksamen Horst Ciasto,  Bernd Mieth und Steffen Scheide (für Toralf Schmidt) zeigten die Energetiker auch in der 2. Halbzeit kaum Wirkung. Uwe Schuldt im Tor hatte einen geruhsamen Abend. Der ebenfalls in der 2. Halbzeit hereingekommene Micki Späth konnte nach Vorarbeit von Frank Busch das Ergebnis noch auf  5 : 1 erhöhen.  Damit wurde eine tolles Spiel der Städtebauer abgerundet. Übrigens:  der letzte Sieg mit mindestens fünf erzielten Toren in einem Punktspiel geht auf den 16.09.1991 zurück, als die Städtebauer mit 7:1 bei Motor Nord gewannen ( u.a. durch je ein Tor von M.Späth und M.Golm). Für ihr 200. Spiel wurden Frank Busch und Martin Schulte geehrt.

Es spielten: Schuldt; Naumann, Späth ( Scheide), Jahnel, T.Schmidt (Späth jun.), Schulte, Golm, Ciasto, Mieth Busch, Böhme


Nach langer Zeit gelungener Start

Aufbau Entwurf - Städtebau 2 : 4 (2 : 2) am 23.08.2004

Man muss in den Annalen schon sehr weit zurückblättern, um einen erfolgreichen Start in die neue Serie zu finden. Das war zuletzt am 19.08.1996, als wir durch zwei Böhme-Tore in der 2. Halbzeit gegen TSV Grünau mit 2:0 gewannen. Damals spielten wir noch in der 1. Stadtklasse.  Mit dem Absteiger aus der 2. Stadtklasse hatten die Städtebauer auch gleich einen Gegner vorgesetzt bekommen, der uns von Beginn an voll forderte. Dabei hatten wir einen furiosen Start hingelegt, denn in der 3. Minute konnte Frank Busch bereits das Führungstor erzielen. Wer nun geglaubt hatte, das bringt uns Sicherheit in unser Spielsystem, sah sich getäuscht. Aufbau drückte mächtig aufs Tempo. Angetrieben vom überragenden Spielmacher Roland Quester ließ der Gastgeber ein ums andere Mal unsere Abwehr schlecht aussehen.  Unsere Mittelfeldachse hing völlig in der Luft. So brauchte man sich nicht zu wundern, dass nach dem Ausgleich die Aufbau-Elf sogar mit 2:1 in Führung ging. Etwas überraschend gelang uns noch vor der Pause der Ausgleich durch einen wunderschönen Kopfball von Micha Späth nach Böhme-Ecke.  Zu Beginn der 2. Halbzeit suchten beide Mannschaften die Entscheidung. Doch unsere Abwehr Stand recht sicher nicht zuletzt durch den sicheren Torwart Uwe Buschmann, das Mittelfeld wurde durch die Einwechslung von Martin Schulte  konstruktiver. Micha Späth kämpfte bis zum Umfallen und Toralf Schmidt und Maik Naumann bekamen ihre Gegenspieler immer besser in den Griff und Reinhold Jahnel stand in prenzligen Situationen nun immer richtig. In der 50. Minute konnte Micha  Golm (der ansonsten wieder durch große Laufarbeit glänzte, aber sein Abspiel ist durchaus verbesserungsdürftig ) nach einer Eingabe von Jörg Böhme (der die Vorlagen für drei Tore gab) und ein kluges Abtropfen von Uwe Schuldt das 3:2 erzielen.  Der Gastgeber öffnete nun seine Deckung, hatte durchaus auch Möglichkeiten zum Ausgleich, doch ein Konter konnte Frank Busch (half  vor allem in der Endphase vorbildlich  in der Abwehr aus) mit einem Solo zum 4:2-Entstand abschließen.

Für den Sieg verantwortlich waren: Buschmann,  Naumann, Späth, Jahnel, T.Schmidt, Schulte, Golm, Mieth, Böhme, Schuldt, Busch. Thiel, Ciasto, Scheide.


Busch-Tor entschied Pokal-Fight

GehörlosenSV - Städtebau 0 : 1 (0 : 1) am 16.08.2004

Zum ersten Spiel nach der Sommerpause traf die Städtebau-Elf im Pokal auf den GehörlosenSV. Beide Mannschaften legten sich von Beginn an mächtig ins Zeug. Und turbulent war auch die Anfangsphase. Bereits in der 7. Minute konnte Frank Busch einen kapitalen Fehler des Gegners zum Führungstor nutzen. Das dies das einzige Tor bleiben  und die Partie entscheiden sollte, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Denn fast im Gegenzug traf der Gastgeber  nur den Pfosten des von Uwe Buschmann gut gehüteten Tores.  Aber auch Jörg Böhme hatte danach freie Bahn, traf aber das Tor nicht. Der GSV wurde vor allem über seine schnellen Außenstürmer gefährlich. Doch die Abwehr um Libero Micha Späth stellte sich immer besser auf diese Situation ein. Nach dem Seitenwechsel erreichten die Städtebauer vor allem dank der lange Wege gehenden Spieler Micha Golm und Frank Busch ein Übergewicht im Mittelfeld. Zu selten wurden  jedoch  der Abschluss über die Außenbahn gesucht. Der agile Uwe Schuldt stand in der Mitte gegen drei Gegenspieler meist auf verlorenem Posten.  Fernschüsse von Jörg Böhme, Frank Busch und Uwe Schuldt verfehlten knapp das Ziel.  Gegen Ende setzte der Gastgeber alles auf eine Karte und wäre beinah noch zum Ausgleich  gekommen, doch Steffen Scheide konnte vor dem einschussbereiten Thomas Niebylski klären. So blieb es bei dem frühzeitigen Tor. Der souveräne Schiedsrichter Jens Richter hatte mit der kampfstarken, aber fairen Partie keinerlei Probleme und braucht nur eine gelbe Karte zu zeigen.

Es spielten: Buschmann; Naumann, Späth, Mieth (Jahnel), T.Schmidt (Scheide), Schulte (Ciasto), Golm, Busch, Böhme, Schuldt, Thiel

Last changed: 24.04.2008 at 21:06

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